d5000 (OP)
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Mal eine etwas "provokative" Umfrage (ganz in der Tradition von qwk's Thread über einen 51% Angriff als Feature zum Rückabwickeln von Hacks): Sollte Bitcoin nach einigen weiteren Halvings auf eine sogenannte Tail Emission umschwenken, also eine kontinuierliche, aber geringe Belohnung für gefundene Blocks für Miner (z.B. 1 BTC pro Block), nach dem Vorbild von Coins wie Monero?Hintergrund dieser Umfrage ist, dass in den letzten Jahren einige Artikel zu dem Thema auftauchten, und anscheinend auch einige Bitcoin-Entwickler der Idee positiv gegenüberstehen, jedenfalls so lange der Blockreward so gering bleibt, dass Bitcoin weiterhin nur minimal inflationär bleibt. Auch gab es etwas Aufsehen um ein Video von BlackRock, in dem die Garantie für die 21 Millionen Grenze in Frage gestellt wird. Im englischen Forum gab es auch kürzlich einen Faden dazu. Über den bekannten Post von Justin Bons 2024 haben wir hier im deutschen Unterforum auch glaube ich schon mal in einem anderen Thread diskutiert. Das "Problem" ist: Nach einigen weiteren Halvings wird der Block Reward für Miner bereits so niedrig werden, dass der Preis für einen 51%-Angriff fallen könnte. Natürlich hoffen viele darauf, dass dies durch genügend Transaktionsgebühren aufgefangen werden könnte. Oder dass der Bitcoinpreis stark weiter steigt. Es ist aber auch möglich, dass Second Layer wie Lightning und vor allem Sidechains (bei denen es im Gegensatz zu LN quasi kein Limit der Userzahl gibt) so populär werden, dass die Fees dauerhaft niedrig bleiben und womöglich sogar weiter sinken und gleichzeitig der Preisanstieg sich verlangsamt oder stoppt. Bei Ethereum gab es in den letzten Monaten tatsächlich eine derartige Entwicklung, wobei die Second Layer dort (Rollups) meist (noch) ziemlich zentralisiert sind. Das oben erwähnte Security Budget bezieht sich auf das Kapital, das in die Sicherheit von Bitcoin gesteckt wird, also alle Kosten der Miner. Von diesem Kapital hängt der Preis ab, den jemand zahlen muss, um einen 51%-Angriff zu starten. Genau dieser Betrag könnte sinken, wenn wenig Transaktionsgebühren und eine "nicht genug bullische" Preisentwicklung eintreffen. Es gibt aber möglicherweise andere Mechanismen wie Merged Mining, die das Problem ohne "Tail Emission" lösen könnten. Wollte dazu einfach mal Meinungen lesen  Meine eigene Meinung dazu poste ich dann in einem Folgepost, wenn schon etwas an der Umfrage teilgenommen wurde. 
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Unknown01
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Ich persönlich sehe die 21 Millionen als heilig an und als der Grundstein für Bitcoin, sollte diese Zahl irgendwann geändert werden sehe ich keinen Sinn mehr hinter all dem. Deshalb bin ich auch absolut dagegen und wenn der Bitcoin wegen eines 51% Angriffs stürzen sollte, war wohl das woran wir alle geglaubt haben doch nicht wahr.
Wenn das wichtigste Merkmal von Bitcoin fallen sollte, gibt es keine Sicherheiten mehr, dass in Zukunft die Community und der Coin zu anderen Prinzipien stehen könnte/wird. Dann ist alles möglich und nichts unmöglich und wenn man kein Vertrauen mehr in Bitcoin haben kann wird man es auch niemals als Konkurrenzfähig gegenüber anderen Anlagemöglichkeiten sehen.
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1miau
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Für die Nutzer sollten die 21 Millionen heilig sein, da mit Bitcoin kaum eine Zahl mehr verknüpft ist, als die 21 Millionen. Die digitale Knappheit ist, was Bitcoin ausmacht und daran zu rütteln würde einen enormen Vertrauensverlust bedeuten.
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willi9974
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Sehe Ich genauso—> Nein! Die 21 Millionen sind heilig. Genau das Alleinstellungsmerkmal muss aus meiner Sicht unbedingt beibehalten werden. Wenn jeder irgendwelche Ideen in BTC einfügen kann, wird er dramatisch an wert verlieren.
Bitcoin ist Bitcoin und muss Bitcoin bleiben. Einzige Updates sollten in Richtung Security und Härtung erfolgen. Bitcoin braucht keine ständige Anpassung oder 100 neue Funktionen.
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HeRetiK
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Schwierig. Generell finde ich Tail Emissions durchaus sinnvoll und sie hätten vielleicht retrospektiv betrachtet auch für Bitcoin Sinn gemacht. Allerdings bezweifle ich das Bitcoin ohne den USP von unantastbarer Digital Scarcity jemals auch nur annähernd Zuspruch gefunden hätte. Davon mal abgesehen was es zum jetzigen Zeitpunkt bedeuten würde an einem der wesentlichen Grundwerte Bitcoins schlechthin zu rütteln.
Auf der anderen Seite ist das wie wir die Dinge derzeit sehen. Crypto hat sich sehr verändert über die Jahre, insofern würde es mich nicht wundern wenn in 1-2 Generationen das Dogma 21 Millionen doch noch mal überdacht wird.
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cygan
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February 10, 2025, 11:03:37 AM Last edit: February 10, 2025, 11:29:15 AM by cygan Merited by d5000 (2), Buchi-88 (1), mole0815 (1) |
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es gibt zwei sachen auf der welt die sicher sind... es ist der eigene tod und es sind die 21 millionen BTC - dies soll (was BTC angeht) auch so bleiben! Bitcoin soll weiterhin als digitales gold dienen! die amis können ruhig weiter ihre USD-banknoten drucken/vermehren aber bei Bitcoin ist dann schluß - hört sich so an, ob die nun BTC für sich beanspruchen würden wollen... @d5000 auf deine meinung bin ich später auch gespannt 
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Buchi-88
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Generell wäre es ein schwerer Schlag gegen das Vertrauen in Bitcoin, dann könnte der Umstand wirklich eintreten und BTC ist tot. Daher keine Änderung, es ist so derzeit wie es ist. Auf der anderen Seite ist das wie wir die Dinge derzeit sehen. Crypto hat sich sehr verändert über die Jahre, insofern würde es mich nicht wundern wenn in 1-2 Generationen das Dogma 21 Millionen doch noch mal überdacht wird. Kann man eventuell 2140 andenken, durch zwei Umstände, warum sollte man dann noch das Netzwerk sichern und zweitens werden dann auch schon ganz andere Voraussetzungen sein bezüglich so gut wie allem.
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mole0815
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February 10, 2025, 02:29:50 PM |
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Eindeutig: Nein! Die 21 Millionen sind heilig. Aktuell steht unsere Umfrage auch mit 9 Stimmen (100%) bei dieser Antwort. Alles andere wäre wie schon gesagt wurde ein großer Vertrauensverlust und diese Zahl ist (und muss es auch bleiben!) heilig 
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d5000 (OP)
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So, die Umfrage war in der Tat bisher fast eindeutig. War nicht ganz unerwartet  Jetzt zur versprochenen eigenen Meinung: Früher war ich auch der Meinung, dass die 21 Millionen "heilig" seien. Und ich bin weiterhin der Ansicht, dass alles bzw. fast alles versucht werden sollte, um diese Beschränkung zu halten. Wie schon im OP angemerkt, wäre eine der Strategien, die ich bevorzugt verfolgen würde, die Erweiterung von Merged Mining-Ansätzen, vor allem mit PoW-Sidechains, die auch von den Bitcoin-Minern gesichert werden können. Aber sollten diese Ansätze nicht ausreichen, bin ich inzwischen dafür, die Möglichkeit einer Tail Emission nicht vollständig auszuschließen. Wie HeReTiK glaube ich, dass es möglicherweise eine bessere Entscheidung gewesen wäre, von Anfang an eine Tail Emission festzulegen. Im Prinzip folgt eine Tail Emission ja eher dem Gold-Modell, Gold wird ja auch in Zukunft weiter gemint werden, wenn auch tendenziell weniger, aber eben nie ganz Null. Die Knappheitssituation sehe ich weniger als das Problem an. Auch bei einer Tail Emission ähnlich wie bei Monero wird die Rate der Inflation des Angebots stetig sinken (es werden also im Vergleich zur Gesamtmenge immer weniger Coins pro Tag/Jahr gemint). Eine niedrige Tail Emission wird Bitcoin also nur minimal weniger knapp machen. Bitcoin wird also nicht dadurch gleich zum Fiat  Eher wären die Verwerfungen, die eine Entscheidung gegen das 21-Millionen-Limit provozieren könnte, für mich Grund zur Sorge. Es käme vermutlich zu noch schwierigeren Diskussionen in der Community als bei der Diskussion rund um Segwit. Käme es zum Hardfork, ist es für mich ziemlich sicher, dass der "Bitcoin 21" gegenüber dem "Bitcoin Tail" bessere Chancen hätte als damals BCash gegen den richtigen Bitcoin. Denn die 21 Millionen sind ein populäres Feature, wie man auch an dieser Umfrage sieht. Und das könnte natürlich starke Preisturbulenzen auslösen. Aber die Sicherheit von Bitcoin ginge dann doch für mich vor. Ich könnte mir vorstellen, dass es daher Sinn ergeben könnte, im Voraus schon mal eine Entscheidungsgrundlage zu überlegen. Also z.B. ein bestimmtes Security Budget anzupeilen, und zu berechnen, in welcher Größenordnung Transaction Fees und Merged-Mining-Einnahmen sich bewegen sollten, um dieses auch bei geringen oder keinen Blockrewards zu erreichen. Wird dieses Security Budget unterschritten, sollte man sich mit dem Thema beschäftigen.
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MaxMueller
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In der aktuellen Situation heute: Nein. Die 21 Millionen sind heilig. Denn der Schaden auf psychologischer Ebene durch den Vertrauensverlust wäre schon enorm.
Aber wenn ich das Problem richtig umrissen habe, dann könnten wir ja durchaus in eine Situation geraten in welcher wir zwischen dem Vertrauensverlust durch eine möglicherweise erfolgreiche 51% Attacke oder dem Vertrauensverlust durch Aufgabe des 21m caps entscheiden müssten. In einer solchen Notsituation fände ich letzteres weniger schlimm, da vertrauen nur schrittweise erodiert und nicht auf einen Schlag vollständig zerstört wird. Insofern sollte man dann schon offen über Lösungsalternativen sprechen. Da ständig BTC durch Anwendungsfehler "verloren" gehen, könnte man das wahrscheinlich sogar so ausgestalten, dass trotzdem nie mehr als <21m BTC im Umlauf bleiben und der Schaden vielleicht nicht so schlimm wäre.
Das hier beschriebene Szenario einer 51% Attacke bei "nicht ausreichendem" Kurswachstum halte ich im übrigen für nicht unbedingt wahrscheinlich. Wir hatten ja vielfach diskutiert, dass sich das Kurswachstum sogar abflachen muss, damit BTC als Zahlungsmittel überhaupt eine Chance haben kann (vgl. Greshamsches Gesetz). Sofern das BTC-Kurswachstum zukünftige Halvings nicht mehr kompensieren kann, heißt das ja auch gleichzeitig, dass BTC nicht mehr so stark deflationär und als Währung weicher würde. Eine weichere Währung würde mehr Transaktionen und Fees bedeuten. Insofern würde ich hier schon vermuten, dass dort eine Art Gleichgewicht zwischen Blockrewards und Transaktions Fees geben würde.
Die 51% Attacke sehe ich eher durch technologische Fortschritte in Sachen Hashpower oder zunehmende Zentralisierung bei den Minern für wahrscheinlich. Da brauchen sich ja nur die Chinesischen Mining-Hardware Hersteller per Staatsdoktrin eine Backdoor einbauen und nach 5 Jahren wenn der Hardware-Pool einmal komplett "modernisiert" wurde, drückt Chi den roten Knopf und alle Miner Chinesischen Fabrikats unterstützen eine 51% Attacke mit dem Ziel Vertrauen in BTC zu zerstören und eine BTC-US-Staatsreserve zu entwerten.
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Lakai01
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[...] Die 51% Attacke sehe ich eher durch technologische Fortschritte in Sachen Hashpower oder zunehmende Zentralisierung bei den Minern für wahrscheinlich. Da brauchen sich ja nur die Chinesischen Mining-Hardware Hersteller per Staatsdoktrin eine Backdoor einbauen und nach 5 Jahren wenn der Hardware-Pool einmal komplett "modernisiert" wurde, drückt Chi den roten Knopf und alle Miner Chinesischen Fabrikats unterstützen eine 51% Attacke mit dem Ziel Vertrauen in BTC zu zerstören und eine BTC-US-Staatsreserve zu entwerten.
Technisch ist das zwar sicher machbar, halte ich aber aus einem recht einfachen Grund für recht unrealistisch: Der klassische Bitcoin-Benutzer - vor allem jene, die schon 10+ Jahre mit dabei sind, sind hochgradig skeptisch was neue Software, neue Hardware oder generell Adaptionen neuer Vorschläge (Proposals, ...) für die Weiterentwicklung von Bitcoin betrifft. Diese Skepsis führt auch bei Mining-Hardware dazu, dass es genug Leute gibt, die relativ zeitnah nach Erscheinen der Hardware diese bis ins kleinste Detail untersuchen und dazu ein so genanntes Reverse-Engineering der Software betreiben, diese also ebenfalls bis ins kleinste Detail zerlegen. Ein Backdoor müsste also entweder nachträglich unbemerkt eingespielt werden oder so gut versteckt sein, dass zigtausende Augenpaare drüberlesen. Viel gefährlicher würde ich hier einen Zusammenschluss sehr großer Mining-Unternehmungen sehen. Diese hätten zumindest kurzfristig eine immense Hashrate wodurch ein 51%-Angriff durchaus möglich wäre. Es fehlt hier aber ganz einfach der Grund, warum das passieren sollte.
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Lafu
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Für die Nutzer sollten die 21 Millionen heilig sein, was Bitcoin ausmacht und daran zu rütteln würde einen enormen Vertrauensverlust bedeuten.
Hier stimme ich völlig zu , und das ist es ja im Endeffekt was Bitcoin so einzigartig und Wertvoll macht. Änderungen an der Stückzahl oder an dem ganzen so wie es momentan ist wäre mit sicherheit nicht nur ein enormer sondern der absolute Vertrauensverlust. Wie MaxMueller bereits geschrieben hat. Die 21 Millionen sind heilig.
Das heiligtum der ganzen und all der Bitcoin Gemeinschaft , das ist es was Bitcoin ausmacht. Ja die Umfrage ist schon ein bisschen provokativ gegenüber all den eingefleischten Bitcoinern. Zudem denke ich das in der heutigen Zeit es fast nicht mehr möglich ist einen 51% Angriff auf das Bitcoin Netzwerk (Stand jetzt 10.2.2025) zu machen ist. Vorausgesetzt es bleibt bei der difficulty und all den Miner und Pools wie es momentan ist. Die Gefahr das so was passiert ist allerdings immer gegeben , aber wird in der regel nur bei Altcoins praktiziert. Sollte Bitcoin nach einigen weiteren Halvings auf eine sogenannte Tail Emission umschwenken, also eine kontinuierliche, aber geringe Belohnung für gefundene Blocks für Miner (z.B. 1 BTC pro Block), nach dem Vorbild von Coins wie Monero?
Ein klares nein hier von meiner seite ! Das "Problem" ist: Nach einigen weiteren Halvings wird der Block Reward für Miner bereits so niedrig werden, dass der Preis für einen 51%-Angriff fallen könnte. Natürlich hoffen viele darauf, dass dies durch genügend Transaktionsgebühren aufgefangen werden könnte. Oder dass der Bitcoinpreis stark weiter steigt.
Um so mehr halvings wir haben und von dem was ich ausgehe das weiterhin die difficulty steigt um so schwieriger wird es werden einen 51% Angriff durchzuführen. Ausser das komplette Netzwerk bricht zusammen , aber dann sind wir und alle die daran beteiligt sind eh am Arsch.
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d5000 (OP)
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February 10, 2025, 07:24:05 PM Merited by Lafu (1), mole0815 (1) |
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Wir hatten ja vielfach diskutiert, dass sich das Kurswachstum sogar abflachen muss, damit BTC als Zahlungsmittel überhaupt eine Chance haben kann (vgl. Greshamsches Gesetz). Sofern das BTC-Kurswachstum zukünftige Halvings nicht mehr kompensieren kann, heißt das ja auch gleichzeitig, dass BTC nicht mehr so stark deflationär und als Währung weicher würde. Eine weichere Währung würde mehr Transaktionen und Fees bedeuten. Insofern würde ich hier schon vermuten, dass dort eine Art Gleichgewicht zwischen Blockrewards und Transaktions Fees geben würde.
Das ist insgesamt schon eine interessante Theorie. Allerdings gibt es ja das "Problem" dabei, dass auch mit einer höheren Transaktionszahl nicht unbedingt ein Wachstum der Fees mit eingehen muss, wenn man Second Layers bedenkt. Mit BitVM2 und Ark gab es in den letzten Jahren zwei sehr interessante Konzepte, die Technologien auf Bitcoin ermöglichen, die man vorher nur auf Ethereum realisieren konnte, und auch andere Sidechain-Ideen werden weiterentwickelt. Von denen bringen leider nur einige den Minern Mehreinnahmen (z.B. Drivechain, die aber noch nicht auf Bitcoin realisierbar ist, weil ein Feature im Protokoll fehlt). Nichtsdestotrotz denke ich eigentlich, dass die Wahrscheinlichkeit trotzdem hoch ist (>90%) dass zumindest bis ins späte 21. Jahrhundert hinein die Einnahmen der Miner für ein passables Security Budget ausreichen sollten. Gerade wenn Bitcoin massiv als Zahlungsmittel genutzt würde, sollten selbst bei einer Popularisierung von LN und anderen Second Layern immer noch einiges an Gebühren zusammenkommen. Eigentlich ist die Frage daher wahrscheinlich nur dann relevant, wenn Bitcoin eben "nicht" diesen massiven Erfolg schafft, sondern weiter eine Nischenwährung und teilweise Spekulationsobjekt bleibt. So gesehen könnte eine Tail Emission ein Eingeständnis des Scheiterns sein (so negativ will ich das allerdings auch nicht sehen). Zudem denke ich das in der heutigen Zeit es fast nicht mehr möglich ist einen 51% Angriff auf das Bitcoin Netzwerk (Stand jetzt 10.2.2025) zu machen ist. Vorausgesetzt es bleibt bei der difficulty und all den Miner und Pools wie es momentan ist.
Das ist eben die Frage. Die Umfrage hat ja mehrere Optionen, die sich darauf beziehen, dass eben die Difficulty (zumindest wenn man den technischen Fortschritt außen vor lässt) sinken könnte, wenn die Blockrewards in der Zukunft weiter sinken und Gebühren + Kurswachstum dies nicht ausgleichen können. Übrigens, provokative Zwischenfrage:  Machen Bitcoin die 21 Millionen selbst so wertvoll, oder die Tatsache, dass man die Neuemission (=das "Gelddrucken") vorhersehen kann?
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Lafu
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February 12, 2025, 04:00:18 PM |
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Das ist eben die Frage. Die Umfrage hat ja mehrere Optionen, die sich darauf beziehen, dass eben die Difficulty (zumindest wenn man den technischen Fortschritt außen vor lässt) sinken könnte, wenn die Blockrewards in der Zukunft weiter sinken und Gebühren + Kurswachstum dies nicht ausgleichen können.
Die Difficulty kann immer sinken , wenn große Mining Firmen eventuell mal ein problem haben und Tausende Miner ausfallen. In der Vergangenheit war es ja immer so das die Difficulty steigt nach einem Halving , was aber wirklich in der Zukunft passiert kann keiner wissen. Übrigens, provokative Zwischenfrage:  Machen Bitcoin die 21 Millionen selbst so wertvoll, oder die Tatsache, dass man die Neuemission (=das "Gelddrucken") vorhersehen kann? Ja ich denke das die 21 Millionen selbst Bitcoin so wertvoll und einzigartig machen. Das Gelddrucken können die Banken weiter machen , was sie eh schon machen die letzten 10 oder mehr Jahre.
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Cashi
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February 12, 2025, 04:19:43 PM |
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Habe für "Nein! Die 21 Millionen sind heilig." gestimmt. Warum? Die 21 Millionen sind Bitcoins Versprechen einer ultra-harten Währung und wenn dieses Versprechen gebrochen werden würde, würde es mit Bitcoin bergab gehen. Möglicherweise würden mehr Änderungen am Protokoll folgen, die profitorientierter Natur sind. Übrigens, provokative Zwischenfrage:  Machen Bitcoin die 21 Millionen selbst so wertvoll, oder die Tatsache, dass man die Neuemission (=das "Gelddrucken") vorhersehen kann? Vermutliche beides, die Vorhersagbarkeit, dass nicht mehr als 21 Millionen Bitcoin existieren werden, ist unschlagbar.
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HeRetiK
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Übrigens, provokative Zwischenfrage:  Machen Bitcoin die 21 Millionen selbst so wertvoll, oder die Tatsache, dass man die Neuemission (=das "Gelddrucken") vorhersehen kann? Wohl primär ersteres, weil die Vorhersehbarkeit der Neuemission wäre auch bei Tail Emissions gegeben und anscheinend will das keiner  Wobei jetzt wo du so fragst fällt mir im Bezug auf Tail Emissions ein implizites Problem auf: Bei welcher Inflationsrate wäre die Grenze? Mit dem Fall der 21 Millionen würde nämlich auch die Vorhersehbarkeit der Neuemission fallen. Den egal wie gering die Tail Emissions ausfallen würden, ab dem Moment wo die 21 Millionen als Dogma aufgegeben werden, gibt es nichts mehr was zukünftige Devs davon abhalten würde die Tail Emissions in Zukunft ggf. nochmal zu erhöhen. Oder zu senken. Also effektiv Zentralbank zu spielen.
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d5000 (OP)
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February 14, 2025, 11:47:23 AM |
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Die Difficulty kann immer sinken , wenn große Mining Firmen eventuell mal ein problem haben und Tausende Miner ausfallen. In der Vergangenheit war es ja immer so das die Difficulty steigt nach einem Halving , was aber wirklich in der Zukunft passiert kann keiner wissen. Ja, bisher hat es auch nach Halvings immer funktioniert, die Sicherheit (die nicht gleich der Difficulty ist, denn Hardware wird ja immer günstiger/effizienter pro Hash => Moore's Law) stieg sogar. Allerdings gibt es da vor allem zwei Faktoren, die bisher die Profitabilität der Miner verbessert haben, bei denen man aber nicht sicher sein kann, ob sie weiterhin so funktionieren. Der erste Faktor ist natürlich der Bitcoinpreis. Zwischen den Halvings sah die Steigerung so etwa aus: 10$ (2012) -> 500$ (2016) -> 10000$ (2020) -> 60000 $ (2024). Der Block-Reward, gemessen in US-Dollar, ist also trotz der Halvings immer gestiegen, und zwar nicht zu knapp. Sollte dieser Mechanismus weiter funktionieren muss sich der Bitcoinpreis also alle 4 Jahre mindestens (fast*) verdoppeln. Es gibt aber noch einen zweiten Faktor: die Industrialisierung und Effizienzsteigerung der Mining-Industrie. Vom Home-Mining sind wir über Garagen-Unternehmen (ca. 2013-15), den "Mittelstand" (ca. 2015-2020) inzwischen bei großen Aktiengesellschaften wie Riot (seit den frühen 2020ern) angelangt. Da gibt es wohl wenig Steigerungspotential.
* nur fast, weil ja auch Transaktionsgebühren einen signifikanten Teil ausmachen, selbst bei geringen Gebühren wird dieser (solange die 1 sat/vByte Grenze größtenteils gilt) in der Zukunft wahrscheinlich kontinuierlich ansteigen. Das Gelddrucken können die Banken weiter machen , was sie eh schon machen die letzten 10 oder mehr Jahre.
Das Gelddrucken ist aber auch nicht wirklich vorhersehbar  (Du merkst, ich spiele etwas des Teufels Anwalt hier ...) Die 21 Millionen sind Bitcoins Versprechen einer ultra-harten Währung und wenn dieses Versprechen gebrochen werden würde, würde es mit Bitcoin bergab gehen. Möglicherweise würden mehr Änderungen am Protokoll folgen, die profitorientierter Natur sind.
Erst mal: Ich vermute, mit "profitiorientiert" meinst du, dass die Interessen einer bestimmten Gruppe (Miner, ETFs ...) im Vergleich zu den Interessen der Hodler bevorzugt werden könnten, d.h. die Protokollstabilität leidet. Wenn man aber bedenkt, dass die Hodler auch von Bitcoins Sicherheit profitieren, und gerade eine vorhersehbarere Sicherheit von Bitcoin in der Zukunft auch ein Pluspunkt beim Preis darstellen könnte, ist in diesem Fall nicht so sicher, ob die Hodler nicht doch von einer (geringen) Tail Emission profitieren würden  IMO wäre eine Währung mit 0,1% Supply-Inflation im Jahr auch "ultra-hart". Das bringt uns zu HeReTiK's Frage ... Bei welcher Inflationsrate wäre die Grenze? Mit dem Fall der 21 Millionen würde nämlich auch die Vorhersehbarkeit der Neuemission fallen. Den egal wie gering die Tail Emissions ausfallen würden, ab dem Moment wo die 21 Millionen als Dogma aufgegeben werden, gibt es nichts mehr was zukünftige Devs davon abhalten würde die Tail Emissions in Zukunft ggf. nochmal zu erhöhen. Oder zu senken.
Das stimmt schon. Ich wäre dafür, sich so strikt wie möglich an Schätzungen über "verlorene Coins" pro Jahr zu orientieren (das wurde ja bereits von anderen vorgeschlagen). Dann hätte man eine Kennzahl, die man sozusagen als neues Dogma aufrechterhalten könnte. Monero scheint der Umstieg auf Tail Emission wahrscheinlich nicht geschadet zu haben. Der etwas maue Preisanstieg der letzten Jahre lag eher an den Delistings vieler Börsen letztes Jahr, denke ich. Und trotzdem steht XMR inzwischen wieder über 200 €, das war nur bei den letzten großen Altseasons 2018 und 2021/22 der Fall ...
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Cashi
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February 14, 2025, 05:04:49 PM |
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Die 21 Millionen sind Bitcoins Versprechen einer ultra-harten Währung und wenn dieses Versprechen gebrochen werden würde, würde es mit Bitcoin bergab gehen. Möglicherweise würden mehr Änderungen am Protokoll folgen, die profitorientierter Natur sind.
Erst mal: Ich vermute, mit "profitiorientiert" meinst du, dass die Interessen einer bestimmten Gruppe (Miner, ETFs ...) im Vergleich zu den Interessen der Hodler bevorzugt werden könnten, d.h. die Protokollstabilität leidet. Genau, das meinte ich. Tails Emissionen bieten somit das Risiko, dass "gierige Miner" mit diesen Tails Emissionen versuchen könnten, die Tails Emissionen auf die Spitze zu treiben. Das würde dann zu einer hohen Inflation führen aber möglicherweise gäbe es einen Fork, der die Blockkette in alte und neue Version aufgabelt. Es wäre dann an den Nutzern, zu entscheiden, welche Version des Forks sie priorisieren.
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MaxMueller
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Kurzes Gedankenspiel: wenn es eine fork in BTC_21M und BTC_Tail gäbe, warum sollten sich miner dazu entscheiden nicht auf der für sie günstigeren Blockchain mit größeren Rewards zu minen? Ich gehe mal davon aus, dass die "gierigen Miner" namentlich die großen Aktiengesellschaften und Konzerne untereinander "vernetzt" sind und durchaus ihre Interessen gemeinschaftlich vertreten würden. Wenn sich solch ein "Kartell" für BTC_Tail entscheidet und die hashleistung bzw. Difficulty bei BTC_21M dermaßen einbricht, dass eine 51% Attacke gut denkbar ist (weil >>51% auf BTC_Tail minen). Kleine miner hätten dann doch im grunde keine andere wahl als den großen zu folgen. Und Investoren und Hodler würden sich wohl auch an der Hashpower des Netzwerkes orientieren und BTC_21M aus rationalen Motiven fallen lassen? Die Frage ist doch wie wahrscheinlich es ist, dass >51% der Miner sich auf eine Tail Version einigen können. Wenn ich mir die Konzentration auf wenige Pools anschaue dann finde ich das nicht unwahrscheinlich. Und auch wenn die privaten Miner ihre Hashpower aus dem Pool abziehen könnten, ist die Hürde doch groß wenn dabei bleiben doppelte rewards bedeuten würde und ideologisches Einstehen für die 21M aktiven Widerstand erfordern würde...  Wir als hodler hätten doch da eh nichts mitzureden?! Oder sehe ich das jetzt zu pessimistisch?
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Genau, das meinte ich. Tails Emissionen bieten somit das Risiko, dass "gierige Miner" mit diesen Tails Emissionen versuchen könnten, die Tails Emissionen auf die Spitze zu treiben. Das würde dann zu einer hohen Inflation führen aber möglicherweise gäbe es einen Fork, der die Blockkette in alte und neue Version aufgabelt.
Ja, so ein Szenario ist möglich. Allerdings müssen die Miner dabei aufpassen, sich nicht ins eigene Fleisch zu schneiden, wenn die User eine Version mit geringerer Emission favorisieren. Unsicherheit über die Bitcoin-Version wäre sicherlich nicht dazu geeignet, den Bitcoinkurs und damit den Blockreward weiter nach oben zu treiben. Kurzes Gedankenspiel: wenn es eine fork in BTC_21M und BTC_Tail gäbe, warum sollten sich miner dazu entscheiden nicht auf der für sie günstigeren Blockchain mit größeren Rewards zu minen? [...] Wenn sich solch ein "Kartell" für BTC_Tail entscheidet und die hashleistung bzw. Difficulty bei BTC_21M dermaßen einbricht, dass eine 51% Attacke gut denkbar ist (weil >>51% auf BTC_Tail minen). Kleine miner hätten dann doch im grunde keine andere wahl als den großen zu folgen. Und Investoren und Hodler würden sich wohl auch an der Hashpower des Netzwerkes orientieren und BTC_21M aus rationalen Motiven fallen lassen? Ich denke, es würde sehr drauf ankommen, was vor dieser Entscheidung passiert. Nehmen wir an, eine Menge Influencer machen Kampagne für die BTC_21M Version und fordern die Node-Betreiber dazu auf, z.B. alle Nodes zu bannen, die die Tail-Version propagieren. Also so was ähnliches wie die UASF Kampagne gegen Segwit2x im Jahr 2017. Wenn diese Bewegung so stark ist, dass sich auch Exchanges auf die Seite dieser Version stellen, wäre es für die Miner vielleicht nicht mehr rational, die Tail-Version zu unterstützen, da es klar wäre, dass die 21M-Version mehr Wert konzentriert. Man sieht da also wieder den Machtausgleich zwischen Minern, "economic nodes" (den Nodes, die viele Nutzer "vertreten", die Bitcoin Wert verleihen) und Entwicklern.
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